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GREILING BAD TOELZ (DE)

Info


Flugplatz allgemein!

    Das Foto wurde vom Nordostende der Bahn aus gemacht. (Quelle: Kurt Jakobus)
    rechts im Hintergrund die Stadt Bad Tölz, am linken Rand die ersten Häuser der Gemeinde Greiling.

    Aero Club München e.V. mit insgesamt 11 Segelflugzeugen. Der Oldtimerverein München e.V. ist der zweitgrößte Verein, nutzt den Platz aber nur sehr wenig. Der FSV Bad Tölz ist zwar in der Haltergemeinschaft, nutzt aber den Flugplatz nicht, der LSV Greiling macht hin und wieder Gleitschirmstarts mit einer eigenen Winde, hat aber keine Segelflugzeuge.




Wo sind die Standard-Ausklinkpunkte?

    Natürlich direkt am Platz, je nach Wind entweder über dem Nordost oder dem Südwestende der Bahn.

Wo stehen die Hausbärte?

    1. ca. 2 km nördlich des Platzes über der alten Schießanlage.

    2. Am Blomberg/Heigelkopf = der östlichste Ausläufer des Blombergs,

    3. Rechelkopf ca. 5 km südöstlich des Platzes



Welche Abflugpunkte werden bevorzugt?

    Da wir ausschließlich aus der Winde starten ist der Flugplatz auch immer Abflugpunkt.

Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Wellenflugmöglichkeiten / Rotoren

    Bei Südströmung gelang direkt über dem Flugplatz einige Male ein direkter Einstieg in laminares Steigen, eine systematische Nutzung von Wellenlagen erscheint aber wegen des fehlenden F-Schlepps kaum möglich.

Standardwendepunkte (für 50, 300, 500, 750, 1000 km und mehr)

    Häufigsten Wendepunkte für FAI Dreiecke:

    50 km: Werden im Zielflug nach Füssen oder Vogtareuth, manchmal auch nach Landsberg-Geratshof gemacht.

    300 km FAI: 1. Wende: Tschirgant-Gipfel, 2. Wende: Stimmelhöhe - nordöstlich von Mittersill

    500 km FAI: 1. Wende: Zernez oder Piz Nuna, 2. Wende: Bad Gastein

    600 km FAI: 1. Wende: Pontresina oder Muotta´s Muragl, 2. Wende Katschberg, man könnte auch so grade noch im Norden des Hauptkammes bleiben, wenn man ein bisschen an den Wenden rumbastelt. Aber gegen Abend geht es immer ganz gut über den Hauptkamm Richtung Mauterndorf und zurück.

    700 km FAI: Das geht nur mit Wenden südlich des Hauptkammes, z. B. 1. Wende: Dobratsch, 2. Wende: Sils/Engadin oder umgekehrt.

    800 km FAI: z.B. 1. Wende: Maloja, 2. Wende: Loiblpass

    Größte aus der Winde bisher geflogene Strecke 756 km FAI mit Wenden bei Pontresina und Schloss Murau.



Abflugrouten (bei Frühstarts)

    Der Start aus der Winde lässt keine Frühstarts zu, mangels Ausgangshöhe. Thermikbeginn im Frühjahr und Frühsommer ca. 10:30 bis 11:00 Uhr, später im Jahr entsprechend später manchmal erst gegen 01:00 Uhr.

    Abgeflogen wird in der Regel nach Westen, über Blomberg, Latschenkopf (südlich der Benediktenwand) Soierngrat, Wettersteinwand und weiter über die üblichen Strecken. Weitest entfernte Wenden bisher im Westen Brig, aber auch nach Osten kommt man in der Regel ganz gut weg über Rechelkopf, Ross- und Buchstein, Risserkogel, Sonnwendjoch, Wilder Kaiser und dann weiter über die üblichen Strecken. Weiteste Wende im Osten war bisher der Schneeberg.



Welche Flugrouten führen während des Tages am Flugplatz vorbei?

    Es macht keinen Sinn aus den Alpen heraus nach Greiling und wieder zurück zu fliegen. Als nördliche Wende von FAI-Dreiecken kann der Blomberg oder auch der Rechelkopf empfohlen werden, weiter nördlich gibt es keine sinnvollen Wendepunkte mehr, außer man will einen Teil des Fluges ins Flachland verlegen.

Anflugrouten am Abend?

    Aus Südosten kommend: Vom Zillertal quert man zum Rofan, wo man abends noch einen Bart am Ebner Joch (einzelner Spitzberg südlich des Rofan) oder direkt über der Bergstation findet. Der Weiterflug führt am Hochunnütz vorbei, wo man abends oft auch noch ein paar Höhenmeter machen kann. Hier sollte man spätestens Endanflughöhe haben, da man ansonsten nicht über die Westausläufer der Blauberge (ca. 20 km vor dem Platz) kommt.

    Vom Wilden Kaiser her führt der Endanflug Richtung Ursprung, Sudelfeld, dann hangelt man sich an den Nordhängen der Berge Richtung Westen, die Aiplspitze (Nordausläufer der Rotwand am Spitzingsee) liefert oft noch die letzten 100m um nachhause zu kommen. Vorsicht ist an den niedrigen bewaldeten Hügeln zwischen Schliersee und Tegernsee geboten. Wer dort südlich in niedriger Höhe versucht direkt nach Greiling zu fliegen, der landet unter Umständen Minuten später bei Rottach-Egern. Das Lee dort ist oft sehr kräftig und sollte auf jeden Fall vermieden werden.

    Aus Westen kommend machen wir es genauso wie die Königsdorfer, wir bleiben möglichst am Alpenhauptkamm und versuchen im Bereich der Ötztaler auf Endanflughöhe zu kommen. Die westliche Karwendelspitze und der etwas nordöstlich gelegene Wörner helfen oft noch nachhause.



Kontakt


Welche Flugrouten werden bei Süd- oder Nordlagen, mit und ohne Wind, bevorzugt?

    Abflüge sind mehr oder weniger unabhängig von Windrichtungen und funktionieren wie im vorigen Kapitel dargestellt. Wer das alles auf der Karte nachvollziehen will, der sei auf die Infos des SFZ Königsdorf verwiesen. Matthias Schunk hat sich da viel Arbeit gemacht und die Flugstrecken gelten im Großen und Ganzen auch für Greiling.


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