Mail:   neu Registrieren!
Passwort vergessen?
Pwd:

FELDKIRCHEN (AT)

Info


Flugplatz allgemein!

    Der Flugplatz liegt am östlichen Ende des Ossiachersees, nahe der Stadt Feldkirchen. Im Jahr 2001 feiert der Verein sein fünfzigjähriges Bestehen. Der Platz ist gewöhnlich an Wochenenden von April bis Oktober von 9 Uhr (loc.) bis Sunset geöffnet. In der Zeit von Mai bis August ist der Platz auch unter der Woche besetzt, in der übrigen Zeit nur bei Schönwetter. Rund um den Platz liegt ein Segelflugkorridor in dem wir bis auf 3500 m NN steigen dürfen. Außerhalb des Korridors muss man sich bei Klagenfurt Approach melden.



IGC-Dateien über gelungene Flüge / gute Beispiele ...

    angesagtes 773 km FAI-Dreieck auf LS 7 mit 95 km/h am 31. 5. 1990 (Text)

    Abflugpunkt Pyramidenkogel, Sender
    1. Wendepunkt Ojstricahütte, SLO
    2. Wendepunkt Tee bei Livigno, I
    3. Wendepunkt Waidring, Straßeneinmündung
    Endpunkt Pyramidenkogel, Sender


IGC-Dateien über gelungene Flüge / gute Beispiele ...

    freies 993 km JoJo auf LS 7 am 31. 5. 1991 (Text)

    Abflugpunkt Freibach, Staumauer
    1. Wendepunkt Sterzing, Autobahnmautstelle
    2. Wendepunkt Bleiberg ober Villach, Kirche
    3. Wendepunkt Zernez, CH
    Endpunkt LOKG, Glainach bei Ferlach


IGC-Dateien über gelungene Flüge / gute Beispiele ...

    angesagtes 888 km FAI-Dreieck auf Ventus 2c mit 90 km/h am 26. 5. 2001 (IGC) (Text)

    Abflugpunkt Arndorf
    1. Wendepunkt Rogatec, SLO
    2. Wendepunkt Feldwies, D
    3. Wendepunkt Lago da Marmorera, CH
    Endpunkt Arndorf


Wo sind die Standard-Ausklinkpunkte?

    (1) Sender - Schlepphöhe 500 m über Grund

    (2) Gestüt - Schlepphöhe 800 m über Grund

    (3) Pyramidenkogel, Sender - Schlepphöhe 2300 – 2400 m NN

    • bei Südwind - Rücken entlang der Gerlitze
    • bei Nordwind - Rücken entlang des Ossiacher Tauerns
    • im Sommer - wegen Klagenfurter Beckenlage (Inversion) Ausklinkpunkte Richtung Norden verlagert


Wo stehen die Hausbärte?

    (1) Sender - südlich des Platzes mit einem ca. 50 m hohen Sendemast

    (2) Gestüt - in der Senke südlich von Ossiach über der Sommerrodelbahn

    (4) Finsterbachgraben - in der Senke genau südlich des Gerlitzengipfels

    (5) Hinterbuchholzerhütte - am Rücken westlich des Gerlitzengipfels




Welche Abflugpunkte werden bevorzugt?

  • bei Streckenflügen mit erstem Wendepunkt in den Karawanken
    - Pyramidenkogel, Sender
  • bei Streckenflügen direkt vom Platz
    - Tiffen, Kirche
    - Feldkirchen, Flugplatz
  • bei Streckenflügen im Sommer, wo versucht werden muss die Klagenfurter Beckenlage (Inversion) zu meiden
    - Oswaldiberg, Kirche
    - Kanzelhöhe, Bergstation
    - Gnesau, Kirche
    - Himmelberg
  •  bei JoJo-Streckenflügen
    - Terklbauer (in den Karawanken)




Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Hangflugmöglichkeiten?

  • bei Südwind (blau) - Rücken entlang der Gerlitze (dieser Hang trägt auch bei einem Südwest, da das Tal entlang des Ossiachersees kanalisiert und somit eine Düsenwirkung erzielt, die genau auf den Hang bläst) – der Südwind tritt häufiger und während dem ganzen Jahr auf
  • bei Nordwind (blau) - Rücken entlang des Ossiacher Tauerns – der Nordwind tritt seltener und eher nur im Frühjahr auf – eine weitere Möglichkeit besteht sich in die Karawanken schleppen zu lassen, wo man sehr gute Hangflugbedingungen vorfindet


Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Wellenflugmöglichkeiten / Rotoren ?

    Es gibt eigentlich fast keine Wellen in Feldkirchen die konstant stehen, die hier angeführten Wellen wurden bereits öfters aufgefunden, sind aber nicht verlässlich.

    • bei Südwind (rot) - Einstieg in die Welle mit Hangwind über dem Rücken entlang der Gerlitze, dann vorfliegen Richtung Talmitte – oft löst hier die Welle genau über der Asphaltstraße am östlichen Ende des Sees aus – eine weitere Welle befindet sich dann noch im Gegental bei Treffen
    • bei Nordwind (blau) - Einstieg in die Welle mit Hangwind über dem Ossiacher Tauern, dann vorarbeiten Richtung Turracher Höhe, hinter der sich eine Welle befindet – eine weitere Möglichkeit besteht sich in die Karawanken schleppen zu lassen, wo sich gleich ein ganzes Wellengebiet befindet (z.B. Koschuta)



Standardwendepunkte (für 50, 300, 500, 750, 1000 km und mehr)

  • Strecke für Silber C - Tiffen, Kirche – Laas LKH – Tiffen, Kirche = 162,8 km (IGC)
  • Strecke für Gold C - Tiffen, Kirche – Tuffbad – Dobratsch, Parkplatz – Laas LKH – LOKF Feldkirchen/Ossiachersee = 311,3 km (IGC)
  • Diamant Ziel - Pyramidenkogel, Sender – Freibach, Stauseemauer – Ausservillgraten, Kirche – Gmünd, Kirche – Pyramidenkogel, Sender = 324,7 km (IGC)
  • Diamant Distanz - Terklbauer – Laas LKH – Dobratsch, Parkplatz – Pfunders, Bergkapelle – LOKF Feldkirchen/Ossiachersee = 507,5 km
  • 200 km FAI-Dreieck - Tiffen, Kirche – Laas, LKH – Muhr, Kirche – Tiffen, Kirche = 201,0 km
  • 300 km FAI-Dreieck - Tiffen, Kirche – Nötsch, Flugplatz – Huben, Kirche – Hocheggerwirt – Tiffen, Kirche = 318,6 km (IGC)
  • 500 km FAI-Dreieck - Pyramidenkogel, Sender – Seebergsattel, Kärnten – Vals, Kirche – Rossbrand, Sender – Pyramidenkogel, Sender = 517,2 km (IGC)
  • 500 km FAI-Dreieck - Pyramidenkogel, Sender – Ojstricahütte, SLO – Mauls, Brücke  – Rossbrand, Sender – Pyramidenkogel, Sender = 549,4 km (IGC)
  • 500 km FAI-Dreieck - Pyramidenkogel, Sender – Ojstricahütte, SLO – Jauffenpass – Radstädter Hütte – Pyramidenkogel, Sender = 578,3 km (IGC)
  • 600 km FAI-Dreieck - Pyramidenkogel, Sender – Klagenfurterhütte – Lappach, Kirche – Seebergsattel, Steiermark – Pyramidenkogel, Sender = 618,2 km
  • 600 km FAI-Dreieck - Pyramidenkogel, Sender – Seebergsattel, Kärnten – Tonalepass, Flugplatz – Schmittenhöhe, Bergstation – Pyramidenkogel, Sender = 675,1 km
  • 600 km FAI-Dreieck - Pyramidenkogel, Sender – Seebergsattel, Kärnten – Matsch, Kirche – Waidring, Kirche – Pyramidenkogel, Sender = 675,7 km (IGC)
  • 750 km FAI-Dreieck - Pyramidenkogel, Sender – Ojstricahütte, SLO – Ofenpass, nordwestlich – Steinplatte, Gasthof – Pyramidenkogel, Sender = 750,1 km
  • 800 km FAI-Dreieck - Pyramidenkogel, Sender – Ojstricahütte, SLO – Steinplatte, Gasthof – Pontresina, Kirche, CH – Pyramidenkogel, Sender = 808,2 km (IGC)
  • 1000 km JoJo - Terklbauer – Maiern, Erzaufbereitung – Dobratsch, Parkplatz – Zernez, CH – LOKF Feldkirchen/Ossiachersee = 1015,8 km (Text)
  • Wendepunkte zum herunterladen
  • Flugplatz-Frequenzenliste für Streckenflüge von Feldkirchen aus
  • Streckenliste von Georg Falkensammer


Abflugrouten (bei Frühstarts)?

    Alle Abflugrouten bei Frühstarts und somit für größere Streckenflüge laufen entlang der Karawanken.

    • Für flache Dreiecke und FAI-Dreiecke lassen wir uns zum Pyramidenkogel, Sender schleppen, den wir gleichzeitig als verlagerten Abflugpunkt verwenden. Am Pyramidenkogel, Sender klinken wir je nach Entwicklung in den Karawanken zwischen 2100 und 2400 m NN. Vom Pyramidenkogel gibt es dann drei Möglichkeiten zu den Wendepunkten Seebergsattel, Zollhaus und Ojstricahütte, SLO zu gelangen.

      Die erste Variante ist auf dem kürzesten Weg in die hohen Berge zu gleiten. Dieser Weg ist für weniger routinierte Piloten mit nicht so guten Flugzeugen gedacht, da die Gleitstrecke nur 18 km beträgt. Der erste Bart befindet sich dann in der Senke östlich des Wendepunktes Klagenfurterhütte über einer kleinen Hütte genannt Ogrisalm. Das Abgleiten ist meist kein Problem, da diese Strecken ohnehin nur bei Nordwetterlagen geflogen werden.

      Die zweite Variante ist nicht so empfehlenswert wie die anderen. Man fliegt direkt zum Ferlacher Horn, das sich genau südlich von Ferlach befindet. Oft täuscht hier der optische Eindruck der Wolken, es empfiehlt sich also nur bei sehr guter Wolkenbildung diese Variante zu wählen.

      Die dritte Variante ist die schnellste und wird meist von routinierten Piloten mit besseren Flugzeugen benützt. Es gilt 27 km abzugleiten, jedoch findet man danach meist einen sehr guten Bart für diese Tageszeit. Dieser befindet sich am östlichen Ende des Freibergs, hier ist auch der Abflugpunkt Terklbauer für JoJo-Strecken.
    • Für JoJo-Strecken lassen wir uns zum Terklbauer schleppen. Dieser Abflugpunkt ist ideal gelegen, da hier der Bart vom Freiberg steht und bei stärkerem Wind die Hangflugvariante gewählt werden kann.




Welche Flugrouten werden bei Süd- oder Nordlagen, mit und ohne Wind, bevorzugt?

    Von diesen Bärten geht es dann entweder weiter zum Seebergsattel, Zollhaus oder zur Ojstricahütte, SLO. Kurz vor dem Seebergsattel steht dann meist ein guter Bart am Kärntner Storschitz. Nach der Wende geht es meist die südlichen Karawanken auf slowenischer Seite entlang Richtung Westen. Bei einem stärkeren Nord ist es besser sich nördlich zu halten. Bei der Klagenfurterhütte sollte man die Maximalhöhe nützen, der nächste bessere Bart steht dann wieder südlich des Mittagskogel oder am Mallestiger Mittagskogel. Von hier wechseln wir dann zur Roten Wand des Dobratsches. Dieser Bart ist meist sehr wechselhaft, dies ist durch seine isolierte Lage erklärbar, er schließt zwar die Gailtaler Alpen ab, steht aber bereits unter dem Einfluss des Klagenfurter Beckens, was sich im Sommer besonders bemerkbar macht. Das Gailtal auf der Südseite weiter zu fliegen wäre zwar von der Kurslinie zu raten, nicht aber von der Thermik her, die Optik täuscht hier meistens. Das Gailtal geht dann über ins Lesachtal, an dessen Ende man die Entscheidung treffen muss südlich entlang der Sextener Dolomiten oder entlang der Nordseite des Pustertals zu fliegen. Die Südseite ist schneereicher, bei einem stärkerem aber Nord zu empfehlen. Auf den Weg in den Vintschgau ist die südliche Variante über Ritten, Meran 2000 im Frühjahr der beste Weg. Für die Strecken in den Vintschgau im Sommer (Südeinluss) und die Strecke nach Vals, wählt man meist die nördliche Route des Pustertals, da man sich hier eine Talquerung erspart. Derzeit ist man gerade am überlegen für eine neue Streckenführung, wie sie Wolfgang Falkensammer bei seinem 888 km FAI-Dreieck wählte, nämlich zuerst in den Norden zu fliegen und dann in den Westen. Diese Variante ist zwar nicht bei einem starken Nord möglich und sie bringt auch viele Umwege und Talsprünge mit sich, doch wird unser großes Problem am Abend, der Norden damit umgangen bzw. zu einem früheren Zeitpunkt angeflogen, wo er besser entwickelt ist. Südwetterlagen eignen sich im Kärntner Raum nur sehr begrenzt zum Streckenfliegen. Nur im Frühjahr, wo die Luft noch allgemein labiler ist, kann man auch noch bei einem leichten Süd sehr gut fliegen. Wie das Jahr jedoch fortschreitet wird der Südeinfluss immer stärker und die Luft immer stabiler. Nordwetterlagen sind im Frühjahr sehr häufig und deshalb wird auch der Grossteil der Strecken bis Mitte Juli geflogen. Der Nord-, Nordwest-, speziell aber der Nordostwind ist bei uns die zuverlässigste Strömung zum Streckenfliegen. Südföhnwetterlagen sind für uns nur von den Karawanken bis zum Brenner ohne Behinderungen nutzbar. Herrliche Nordwindwetterlagen ergeben sich meist in den Monaten März, April und Mai. Die Karawanken gehen dann im Hangwind sehr gut. Die Karawanken erzeugen bei diesen Bedingungen auch Wellen, jedoch fehlt der Anschluss zu anderen Wellengebieten, wie Südtirol. Ein Gebiet das gute Wellen erzeugen müsste, ist das Triglav Massiv, jedoch fehlt die Erfahrung in diesem Gebiet, da es kaum geeignete Außenlandemöglichkeiten gibt (Ausnahme: Flugplatz Bovec). Aber auch wenn man Wellen in diesem Gebiet findet so ist der Tag noch zu kurz in der Zeit, wo diese Wetterlagen auftreten.


Welche Tal- oder Bergquerungen sind in der Nähe durchzuführen und möglich?

    Für Flüge vom Platz fliegen wir meist die Gerlitze entlang, danach überqueren wir das Drautal zu den Erzbergen. Wir fliegen entweder direkt oder nehmen die Hinterbuchholzerhütte und den Verditz noch mit. Die weitere Route führt dann das Gailtal entlang.



Anflugrouten am Abend?

  • Für FAI-Dreiecke um die 500 km fliegen wir vom Rossbrand, unserem letzten Wendepunkt, meist östlich versetzt über Obertauern, Mauterndorf weiter Richtung Turracher Höhe. Manchmal ist es besser auch aus das Speiereck anzufliegen. Die Turracher Höhe liegt ca. 1800 m hoch und ist man über ihr kommt man unter normalen Bedingungen mindestens bis nach Feldkirchen. Ein verlässlicher Bart steht wieder nördlich der Turrach am Kilnprein. Die ganzen Nockberge sind am Abend relativ lange aktiv, da sie große Waldungen und Feuchtgebiete besitzen.
  • Für größere FAI-Dreiecke über 600 km liegt der letzte Wendepunkt im Gebiet der Loferer und Leoganger. Von hier aus geht es dann über Zell am See, Gasteiner Tal, Reißeckgruppe wieder Richtung Nockberge.
  • Für JoJo-Strecken liegt der letzte Wendepunkt im Westen. Von hier aus sollte man versuchen am Alpenhauptkamm zu bleiben. Über das Gailtal nach Hause zu fliegen ist nicht so empfehlenswert, da hier der letzte Bart meist am Helm steht und die Umkehrthermik nicht sehr verlässlich ist. 



Außenlandemöglichkeiten? Gibt es Gebiete die nicht oder mit viel Respekt anzufliegen sind?

    Außerhalb der Karawanken gibt es meist keine Probleme mit Außenlandungen, nördlich liegt der Flugplatz Glainach bei Ferlach. Fliegt man auf den Südseite der Karawanken entlang ist eine gute Landemöglichkeit der Flugplatz Lesce bei Bled, zu beachten ist hier, dass es einige Kilometer vor und nach dem Platz kaum Landemöglichkeiten gibt. Kommt man im Gebiet von Kranjska Gora tief so gibt es dort ein paar Liftanlagen, die landbar sind. Weiter Richtung Dobratsch liegt an dessen östlichen Ende ein aufgelassener Flugplatz in Federaun. Von hier nach Westen bis zum Flugplatz Nötsch liegt die Schütt, ein unlandbares Gebiet. Das ganze restliche Gailtal ist dann eigentlich gut landbar. Das Lesachtal ist am Anfang unlandbar, gegen Ende gibt es dann ein paar Wiesen in Obertilliach, sowie weiter im Drautal eine Wiese in Sillian und eine in Abfaltersbach (beides Drachenfliegerlandeplätze). Nördlich des Lesachtals, im Drautal, befindet sich eine weitere Landemöglichkeit  in Amlach (westlich von Lienz) und der Flugplatz Lienz, Nikolsdorf (östlich von Lienz). In Südtirol gibt es von Osten nach Westen gesehen die Landemöglichkeiten: Toblach (Militärflugplatz), St. Georgen bei Bruneck (große Wiese), Obervintl (mehrere Wiesen), Mittewald (Wiese), Mauls (Wiese), Sterzing (Windenplatz), Bozen (Flughafen), Meran (Trabrennbahn – nur für maximal 15 m Spannweite) und im Vintschgau Schluderns (UL-Flugplatz) sowie dann weiter südlich im Noce-Tal Termon (UL-Flugplatz), Male und Tonalepass (Militärflugplatz).

Kontakt

Routenplanung