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KAPFENBERG (AT)

Info


Flugplatz allgemein!

    Kapfenberg liegt im unteren Mürztal. Die Graspiste ist 630m lang. Es sind ein Motorflug und zwei Segelflugvereine beheimatet. Die offizielle Platzfrequenz ist 119,700 Mhz und die Segelflieger sind auf 123.400 Mhz erreichbar. Da der Flugplatz im Stadtgebiet liegt ist beim Anflug aus West besonders auf ausreichende Höhe im Anflug zu achten!



Wo sind die Standard-Ausklinkpunkte?

    (blau)

    1. Zebererhöhe (1487m, 9km NNW)
    2. Schwarzkogel (1452m, 7km SO)
    3. Floning (1584m, 12km NW)




Wo stehen die Hausbärte?

    (blau)

    1. Zebererhöhe
    2. Schwarzkogel 
    3. Floning 
    4. Rennfeld Westseite (1630m, 8km S)
    5. Hocheck (1326m, 8km N)
    6. Weningerhöhe (1321m, 17km W)
    7. Kletschachkogel (1457m, 14km W)




Welche Abflugpunkte werden bevorzugt?

    (rot)

    1. Parschlug Straßenkreuzung (850m, 3km NW)
    2. Ganzbauer (m, 2,5km SO)
    3. Flugplatz




Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Hangflugmöglichkeiten?

    W - N Wind: Rennfeld (siehe rote Linie)

    S Wind: Zebererhöhe (siehe blaue Linie)




Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Wellenflugmöglichkeiten / Rotoren ?

    Gibt es bei S-SW (blau) und N-NW (rot) Strömung. Oft keine ausgeprägten Rotor oder Lenti. Im Raum Kapfenberg nur Sekundärwellen


Standardwendepunkte (für 50, 300, 500, 750, 1000 km und mehr)

    Häufigsten Wendepunkte FAI Dreiecke:
    Norden/Osten: Annaberg, Veitschalmhütte, Neuberg, Rax Bergstation, Gütherhaus (Stuhleck Nordwindlagen)
    Süden: Gerlitzen, Nötsch, Tarvis
    Westen: Imst, Seefeld, Achenkirch, Hintersteinersee

    Bei reinen Nordwindlagen werden Wendepunkte in den Karawanken, zwischen Seebergsattel und Karawankentunnel angeflogen, wobei der erste Wendepunkt Stuhleck ist und der dritte Wendepunkt in der Gegend von Sillian.

    Mit Annaberg und Tarvis ergeben sich im Westen die meisten Möglichkeiten, das ganze Inntal entlang, bis 800km.

    Zielruckkehr:
    Westen: Trieben (50km), Wagrain (300km), Gerlos (500km), Arlberg (750km), ......



Abflugrouten (bei Frühstarts)?

    Bei den häufisgsten Wendepunkten in Norden bzw. Osten führt die Route von der Zebererhöhe, zum Schießling und weiter zur Veitschalpe.

    Beim Abflug nach Westen führt der Weg über Zebererhöhe zum Floning und je nach Abflughöhe zum Kletschachkogel oder direkt zum Thalerkogel (3km ostlich Vordernberg).



Welche Flugrouten werden bei Süd- oder Nordlagen, mit und ohne Wind, bevorzugt?

    Südlagen: Prinzipiell nördlich von Mur- und Mürztal. Bei stärkerem Wind in die höheren Berge des Hochschwabs und der Veitsch hinein. Bei schwächeren Winden und auch tieferer Basis die nördlichen Waldhügeln des Mürztales

    Nordlagen: Bei stärkeren Nordlagen werden die Hänge südlich von Mur- und Mürztal, zwischen Stuhleck und Ameringkogel geflogen. Bei schwachen Lagen (bis 30km/h) auch die Berge nödlich des Mürztales, sowie die Vorberge des Mürztales. Besonders zu Beachten sind die Düsenwirkungen von nord-süd gerichteten Tälern, z.B. das Tal zwischen Turnau und Seeberg.

    Ohne Wind: Bei geringeren Basishöhen sind oft die niedrigeren Berge, nördlich des Mürztales wegen der besseren Selektionsmöglichkeit zu Bevorzugen. Bei trockener Luft (bzw. höhere Basis) ist das Gebiet nördlich Turnau thermisch besser entwickelt.



Welche Flugrouten führen während des Tages in Platznähe vorbei?

    Südlagen: Prinzipiell nördlich von Mur- und Mürztal.

    Nordlagen: Bei stärkeren Nordlagen werden die Hänge südlich von Mur- und Mürztal.

    Das Mürztal ist besonders am späten Vormittag und gegen Mittag noch durch Talinversionen, bzw. dunstiger Luft durch die Hüttenindustrie (Stahlwerke) beeinträchtig. Praktisch ist immer die zweite Linie (Vorfeld Hochschwab, nördlich Turnau) thermisch besser entwickelt.



Welche Tal- oder Bergquerungen sind in der Nähe durchzuführen und möglich?

    Auf Grund der Breite des Mur- und Mürztal gibt es nur wenig idealle Talquerungen: Die engsten Stellen sind zwischen Wartberg und Kindberg, 5km westlich von Bruck. Kritisch ist auf jeden Fall die Querung westlich von Leoben, weiters des Trofaiachers Bekcen, Kapfenberger Beckens und des Aichfeldes (bei Zeltweg).



Anflugrouten am Abend?

    Praktisch immer von Westen aus den Tauern heraus. Zu 50 Prozent wird der Endanflug vom Bösenstein begonnen und führt des Liesing/Paltental entlang, über Flp Timmersdorf und Leoben, das Tal entlang. Ansonsten führt die Heimflugroute die südlich Tauernausläufer entlang (von Mauterndorf bis zum Lachtal) und ebenfalls dem Murtal entlang.



Umkehrthermik!!!

    (blau) Bei schwachwindigen Tagen ist die Umkehrthermik in Mur- und Mürztal im Flußbereich und Beginnt bei St.Michael und kann bis Mürzzuschlag genutzt werden. Bei leicht nördlichen Winden ist die Umkehrthermik südlich des Flußes, bei der Autobahn zu finden. Bei südlichen Winden eher die nördliche Talseite entlangfliegen. Besonders stark ausgeprägt ist sie in folgenden Gebieten: 

    1. 1km östlich St. Michael 
    2. Schüttkegel Oberaich (4km W Bruck)
    3. Talenge 1km westlich Wartberg 
    4. Mürzzuschlag über Autobahntunnel




Industriethermik!!!

    (rot)
    Die Umkehrthermik wird durch folgende Industriethermik ergänzt bzw. verstärkt:

    1. Hütte Donawitz (2km W Leoben)
    2. Stahlwerk Kapfenberg (NW Stadtrand, Eingang Thörltal)
    3. Stahlwerk Wartberg
    4. Werk Krieglach




gefährliche Bereiche (z.B. extreme Abwindgebiete im Anflug)

    Bei Anflügen aus Westen ist zu Beachten, daß die letzten zehn Kilometer vor Kapfenberg unlandbar sind. Speziell bei Windlagen kommt erschwerend hinzu, daß im Raum Bruck - Kapfenberg fünf Talwindsyssteme zusammenkommen und dadurch oft stärkere Turbulenzen und Abwindfelder einzuplanen sind!

    Generell ist das Mur- und Mürztal gut landbar. Unlandbar ist der Thörlgraben zwischen Kapfenberg und Aflenz, so wie das Veitschtal





gefährliche Bereiche (z.B. extreme Abwindgebiete im Anflug)




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