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NOETSCH (AT)

Info


Flugplatz allgemein!

    Der Flugplatz liegt im Süden von Kärnten, am Dreiländereck von Slowenien, Italien und Österreich. Direkt am Fuße des 2166m hohen Dobratsch. Mit dem markanten rot-weiß roten Fernsehturm, ist er aus der Luft leicht zu erkennen. Der Flugplatz ist bei Schönwetter vom 1 April bis Ende September von 8 Uhr (loc.) bis Sunset täglich mit Flugleiter und Schlepppilot besetzt, im Oktober ist der Flugplatz nur mehr an den Wochenenden besetzt. Der Flugplatz ist auch Zollflugplatz somit besteht die Möglichkeit von Nötsch aus ins Ausland zu fliegen bzw. über Nötsch nach Österreich einzufliegen. Der Flugplatz hat auch eine Flugschule, geschult wird mit einem Motorsegler (SF-25C) und den Segelflugzeugen Super Blanik (Doppelsitzer) sowie den zwei Einsitzern SZD-51Junior. Bei Interesse wenden sie sich bitte an den Leiter der Flugschule oder an den Obmann.





Wo sind die Standard-Ausklinkpunkte?

    ( 1 ) Rote Wand- Schlepphöhe 800m bis1000m über Grund
    ( 2 ) Ganges - Schlepphöhe 1000m über Grund
    ( 3 ) Göriacher Alm- Schlepphöhe 1000m über Grund

    - bei stärkerem Südwestwind reichen bereits 400m über Grund beim Südhang des Dobratsch
    - bei Nordwind schleppen wir südlich des Platzes zur Nordseite der Göriacher Alm Schlepphöhe etwa 800m über Grund




Wo stehen die Hausbärte?

    ( 1 ) Rote Wand - nordöstlich vom Platz.

    ( 2 ) Ganges - nördlich vom Platz er ist am Abend der letzte Bart im Flugplatzbereich und geht oft bis Sunset, er könnte als letzte Tankstelle für die nach Osten fliegenden Segelflugzeuge genutzt werden. Man sollte allerdings über denn Grat ankommen.

    ( 3 ) Kobesnock - nord-nordwestlich vom Platz - geht im Sommer besser als der Dobratsch. Es kommt vor dass man vom Mallestiger Mittagskogel gleich zum Kobesnock gleitet. Der Bart steht westlich vom Kobesnock Abrisshöhe ca. 1700m MSL.

    ( 4 ) Tscheckelnock - nordwestlich vom Platz - dieser Bart geht schon recht früh und wird bei Frühstarts mit Abflugpunkt Fischerhube genützt. Spätnachmittags ist dieser Bart fast unbrauchbar.

    ( 5 ) Spitzegel - nordwestlich vom Platz.

    ( 6 ) Golz - nordwestlich vom Platz - geht meistens besser als der Spitzegel. Der Bart steht am Südwestgrad des Golz .Abrisshöhe ca.1800m MSL.

    ( 7 ) Göriacher Alm - südwestlich vom Platz – Wenn man vom Osten kommend auf der Südseite fliegt, bietet sich dieser Bart an. Er löst am Südwestausläufer der Göriacher Alm ab.

    ( 8 ) Techantiger Mittagskogel - südöstlich vom Platz - dieser Bart steht südlich vom Techantiger Mittagskogel an der Südostflanke. Wird bei unseren Flügen nach Osten(Ausklinkpunkt Wurzenpass) angeflogen, meistens geht aber der nächste Bart besser.

    ( 9 ) Basica - südöstlich vom Platz - ist der beste Bart zwischen Göriacher Alm und Hochstuhl(Lesce) Abrisshöhe in der Früh ca. 1850m MSL - am frühen Nachmittag aber auch unter 1500m MSL. Dieser Bart ist bei jedem Flug in dieser Gegend der Beste, außer der Nordwind ist zu stark.




Welche Abflugpunkte werden bevorzugt?

    ( 1 ) Fischerhube - Schlepphöhe 2000m MSL.
    Speziell im Sommer bei stabilen Beckenlagen wird dieser Abflugpunkt verwendet. Von diesen Abflugpunkt wird gleich der Tscheckelnock angeflogen.

    ( 2 ) Göriacher Alm - Schlepphöhe 1350 m bis 1750m MSL.
    Wird hauptsächlich bei stärkerem Nordwind verwendet.

    ( 3 ) Wurzenpass - Schlepphöhe 2070m MSL.
    Ist unser Standardabflugpunkt, da wir für unsere großen Dreiecke den ersten Wendepunkt nach Osten verlegen müssen. Thermisch sind die Karawanken früher entwickelt, als unser Hausberg (Dobratsch).




Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Hangflugmöglichkeiten?

    bei Südwestwind (rot)
    Hangaufwind vom Dobratschostausläufer bis Kötschach-Mauten. Bei Südwestwind meistens starke Bewölkung (Südweststaulage). Basishöhe fast immer unter 2300 m MSL, daher trotz guter Steigwerte und Schnitte nur begrenzte Streckenflugmöglichkeiten.

    bei Nord bzw.Nordostwind (blau)
    Bei entsprechenden Windstärken sehr gute Hangflugbedingungen entlang der Karawanken bis zur Petzen. Nach Westen hin unbegrenzt - im Lesachtal sollte man allerdings höher fliegen, da hier mit Leeturbulenzen der Nördlich gelegenen Dolomiten zu rechnen ist .(Lesachtal Talboden 1500 m MSL.) Bei Nordwestwind schlechter Hangwind - wegen nordwestlicher Ausrichtung des Gail bzw. Pustertales. Achtung: Bei stärkeren Nordwind sind oft extreme Turbulenzen zu erwarten - auch die eisigen Temperaturen (unter-30Grad) sollten nicht unterschätzt werden!




Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Wellenflugmöglichkeiten / Rotoren ?

    bei Südwestwind (rot)
    Im Platzbereich südlich des Platzes - die bessere Welle steht allerdings im Gitschtal. Beim Südwest haben wir durch die Staulage immer das Problem mit der hohen Bewölkung - meistens 6/8 bis 7/8, auf Bodensicht achten. Obwohl bei Südwest schon Höhen über 7000m MSL erreicht wurden, ist der Föhnstreckenflug uninteressant. Erstens wegen der hohen Bewölkung und zweitens, wegen der Unregelmäßigkeit der Wellen.

    bei Nord bzw.Nordostwind (blau)
    Im Platzbereich hat man schon Wellen südlich oder genau über der Roten Wand (10km.nordöstlich des Flugplatzes) angetroffen. Die hier angeführte Welle ist jedoch nur selten und somit nicht verlässlich. Die besten und sichersten Möglichkeiten befinden sich westlich des Flugplatzes - erstens die Secundärwelle vom Latschur (südlich Spitzegel) oder direkt die Primärwelle südlich vom Latschur. Eine größere Welle steht nördlich des Drautales. Richtung Westen sind mehrere Wellensysteme Anzutreffen - oft aber im Blauen und schwerer zu finden.




Standardwendepunkte (für 50, 300, 500, 750, 1000 km und mehr)

    - Silber C Strecke: Lokn - Laas LKH - Lokn 101,18km

    - Gold C Strecke: Lokn - Vals Kirche - Lokn 310,84km

    - 500 km FAI- Dreieck: Lokn - Vals Kirche - Linzerhaus(Pyhrnpass) - Lokn 504,51km

    - 500 km Zielrück: Lokn - Zernez(CH) - Lokn 540,30km

    - 570 km FAI-Dreieck: Wurzenpass Zollstation - Seebergsattel Zollhaus - Maiern /Erzaufbereitung - Werfenweng Kirche - Wurzenpass Zollstation 567,16km (IGC)

    - 700 km FAI-Dreieck: Wurzenpass Zollstation - Seebergsattel Zollhaus - Santa Maria- Kirche(Münstertal) - Weißbach Kirche - Wurzenpass Zollstation 700,04km (IGC)

    - 850 km FAI-Dreieck: Wurzenpass Zollstation - Ojstrica Hütte(SLO) - Maloyapass - Kranzach/Walchsee - Wurzenpass Zollstation 846,00 km

    - 1000 km Dreieck: Wurzenpass Zollstation - Petzen Lift Bergstation - Domodossola Bahnhof - Toblacher See Hotel - Wurzenpass Zollstation 1002,07km



Abflugrouten (bei Frühstarts)?

    Es gibt zwei Abflugrouten bei Frühstarts:
    1) Flüge Richtung Westen (rot)
    Wenn wir gleich nach Westen fliegen, nehmen wir die Fischerhube als Abflugpunkt. Die Schlepphöhe beträgt hier 2000m MSL. Nach dem Ausklinken gleiten wir gleich zum Tschekelnock (Gleitstrecke 6,5km.) Der erste Bart löst am Nordostgrad vom Tscheckelnock ab, (am Vormittag gut, am Nachmittag unbrauchbar) weiter führt der Weg über den Spitzegel zum Golz (nächster Bart),dann gibt es zwei Möglichkeiten - erstens Weiterflug übers Gitschtal nördlich Weißbriach zum Westende des Reißkofels, wo immer ein sehr guter Bart steht. Der Flug führt meistens über die Nordseite des Gail – Lesach – Pustertals weiter.  Die zweite Route von Golz zum Reißkofel führt südlich des Gitschtales über den Guggenberg zum Reißkofel. Die erste Variante ist die bessere und schnellere. Die zweite wird eher von nicht so routinierten Piloten mit schlechteren Flugzeugen genutzt.

    2) Flüge Richtung Osten (blau)
    Bei den großen Dreiecken verlegen wir unseren ersten Wendepunkt nach Osten in die Steiner Alpen (Seebergsattel, Ojstrica Hütte). Wenn wir nach Osten fliegen, nehmen wir den Wurzenpass als Abflugpunkt. Die Schlepphöhe beträgt hier 2070m MSL. Gleich nach dem Ausklinken gleiten wir an den Karawanken entlang, bis zur Basica (nördlich Mojstrana) wo der erste Bart steht. Die Gleitstrecke beträgt hier 11km, man sollte über dem Grat ankommen, weshalb man bei diesem Gleitflug jedes Steigen mitnehmen muss. Weiter Richtung Osten fliegt man am Grat zum Kahlkogel, wo man dann die Entscheidung treffen muss entweder Südlich der Karawanken zum Hochstuhl, oder auf der Karawankennordseite (Nordwind) weiterzufliegen.

    - bei starken Nordwind (über40km/h)
    Hier genügen 800m über Platz – Ausklinkpunkt nördlich der Göriacher Alm - anschließend kann man fast kreislos die Karawanken Nordseite nach Osten oder die Karnischen Alpen nach Westen fliegen.




Welche Flugrouten werden bei Süd- oder Nordlagen, mit und ohne Wind, bevorzugt?

    - bei Thermik (Nordroute)
    Unsere Standardroute vom ersten Wendepunkt Seebergsattel oder Ojstrica (SLO) führt entweder südlich oder nördlich der Karawanken je nach Windverhältnissen zu unserem verlässlichen Bart südlich des Mallestiger Mittagskogel(Basica). Hier sollte man bis zur Basis gehen, weiter führt der Flug an der Gailtalnordseite am Dobratsch vorbei, welcher meistens nur im Hangflug mitgenommen wird. Der nächste gute Bart steht westlich vom Kobesnock. Wenn man am Dobratsch in 2000m MSL ankommt, kann man allerdings gleich zum Spitzegel gleiten, weiter geht’s zum Golz. Von hier aus geht es nördlich des Gitschtales zum Reißkofel – Jauken – Tufbad, etwa bis Mitte Lesachtal.Die beste Linie führt meistes Nördlich vom Eggenkofel vorbei, direkt an die Pustertalnordseite (Abfaltersbach). Hier stehen immer ein bis zwei sehr gute Bärte. Weiter führt die Route über die Hochrast - Sammbock – Vals - zum Penserjoch. Im Raum Passeiertal-Vintschgau kommt es allerdings oft vor, dass hier schon reichlich Südluft eingelagert ist, (speziell im Sommer) was einen Weiterflug unmöglich machen kann. Wenn der Raum Passeiertat-Vintschgau fliegbar ist, geht es vom Penserjoch auf die Vintschgaunordseite über Katharinaberg zur Linzer Spitze. Hier sind die Luftmassen thermisch aktiver und die Basis ist oft 1000m höher als im Raum Meran. Bei 700km Fai - Dreiecken ist im Münstertal unser zweiter Wendepunkt, oft fliegen wir aber noch weiter über den Offenpass ins Engadin nach Zernez oder zum Malojapass.

    - bei Thermik (Südroute)
    Die zweite Route ist meistens die schlechtere und geht vom Basica Bart (südlich Mallestiger) weiter auf der Gailtalsüdseite. Vom Poludnig (südlich Hermagor) bis Kötschach ist selten brauchbare Thermik anzutreffen, im Lesachtal wird’s wieder besser. Von Helm geht die Linie südlich Toblach und Kronplatz zum Plose über Brixen mitten in die Sarntaler, wo wir wieder
    auf die Standardroute nördlich von Meran wechseln. Generell kann man sagen, dass die Gail-Pustertalsüdseite höher geflogen werden muss (auch ein Nachteil) ausgenommen bei stärkeren Nordwind.

    - bei Nordwind
    Bei Nordwind Fliegen wir zuerst nach Osten bis zur Petzen und dann so weit wie möglich nach Westen. Die Route führt von Nötsch bis zur Petzen meistens über Singerberg - Hochobir fast immer weit nördlich der Koschuta vorbei. Fliegt man zu weit südlich, so kommt man bei starken Nord immer wieder ins Lee, wogegen man an der vorderen Linie fast kreislos fliegen kann. Von Nötsch nach Westen geht die Linie südlich Gail-Lesach-Pustertal mit Hangwind und Hangthermik bis ins Grödnertal. Der große Sprung über das Bozener Becken ist nicht leicht zu schaffen. Am besten wäre, wenn man nach Querung des Beckens in die Ultentalwelle einsteigen könnte, und dann Richtung Westen weiter Wellensysteme zu nutzten. Die Wellen stehen nordöstlich Tonale, nördlich Sondrio, nördlich Locaro. Wir sind die Route südlich im Hangwind (südlich Val di Sole, Bergamasker)bis zum Comosee auch schon geflogen, leider hört hier geländebedingt der Hangflug auf. Jetzt hätte man die Möglichkeit über Sondrio - Chiavenna im Wellenflug weiter nach Westen zu fliegen.

    Leider sind die Außenlandemöglichkeiten zwischen Bozen und Comosee ziemlich rar.
    Von Ost nach West gibt es die Möglichkeiten - Male (sehr schwierig ) - Tonale Flp.1883m MSL -Vezza d` Oglio - Sondrio Flp.275m MSL.
    Vor dem Comosee gibt es zwei Wiesen, die nächste Landemöglichkeit gibt es erst im Raum Belinzonna – weiter nach Westen Locaro Flp. und Masera Flp.(Domodossola)

    Solche Flüge sollten nur von sehr erfahrenen Piloten in Angriff genommen werden!
    Erstens ist mit starken Leebildungen – Rotoren und Turbulenzen zu rechnen und zweitens sollten im Frühjahr bei diesen extremen Nordlagen die eisigen Temperaturen unter –30° nicht unterschätzt werden!




Welche Flugrouten führen während des Tages in Platznähe vorbei?

    Eine Route von der Gerlitzen über den Erzberg(nördlich Dobratsch)ins Gailtal.

    Zweite Route von den Julischen Alpen(Triglav/Mangart)übers Kanaltal(Pontebba) ins Lesachtal
    Die zweite Route ist nur im Mai-Juni zu empfehlen und außerdem gibt es in diesen Gebiet kaum Landemöglichkeiten. Die Wiesen von Kanaltal täuschen aus der Luft. Die einzig landbare Wiese ist in Ugovizza, diese sollte man aber kennen (Leitungen, Holzstipfel).



Welche Tal- oder Bergquerungen sind in der Nähe durchzuführen und möglich?

    Wenn man das Gailtal entlang fliegt sind keine Bergquerungen nötig, bei unseren Streckenflügen im Bereich des Platzes queren wir östlich des Flugplatzes das Gailtal. (Südlich Mallestiger zum Dobratsch)

    Querung Drautal - Gailtal
    Der Erzberg etwa 1550m MSL ist wenn wir von Norden kommen die letzte Hürde. Zwar liegt die Windische Höhe 400Meter tiefer, ist aber auf Grund ihrer geographischen Lage nicht zu empfehlen da sie viel weiter südlich liegt und das Gebiet vorher unlandbar ist.

    Querung Savetal - Gailtal
    Sollte man südlich der Karawanken absaufen, ist der Wurzenpass (1070m MSL) der tiefste Übergang ins Gailtal. Kommt man über den Wurzenpass reicht die Höhe bei jeder Wettersituation bis Nötsch.



Gibt es im Tagesverlauf Abschwächungen im Thermikverlauf?

    Die Gailtalsüdseite im Bereich von Kötschach bis Nötsch ist am späteren Nachmittag zu meiden.( Ausnahme Nordlage )

    Bei Endanflügen von Kötschach nach Osten sollte man auf jeden Fall auf der Gailtalnordseite bleiben.



Anflugrouten am Abend?

    ( 1 ) Anflugroute Bei 500km FAI Dreiecken
    Bei diesen Dreiecken liegt der letzte Wendepunkt im Raum Werfenweng/Radstadt. Dabei führt unsere Route meistens über - Mosermandl oder Obertauern - Speireck Katschberg - Millstätter Alm. Am späteren Nachmittag gehen oft nur mehr die Nockberge(östlich Gmünd), dann muss man hier die Endanflughöhe erreichen, um über den 20km entfernen Erzberg zu kommen (1550m MSL).

    ( 2 ) Anflugroute bei 700 oder 800km FAI Dreiecken
    Bei diesen Dreiecken liegt der letzte Wendepunkt im Raum Saalfelden oder nördlich vom Wilden Kaiser. Dabei ist unsere Route Hundstein - Gasteinertal - Mallnitz - über das Goldeck ins Gailtal, hier ist der letzte Aufwind nordwestlich vom Goldeck, dieser Rücken wird am Abend von der Sonne optimal angestrahlt, dazu kommt noch der Wind vom unteren Mölltal.

    ( 3 ) Gleicher Wendepunkt wie ( 2 )
    Oft kann es auch vorkommen das der Flug über den Felbertauern günstiger ist. Dabei führt die Route über Matrei - Zettersfeld - nördlich des oberen Drautales vorbei - bei Greifenburg queren wir ins Gitschtal - vom Golz Endanflug. Bei dieser Variante sollte man im Lienzer Raum 2000m nicht unterschreiten. Am Abend bläst hier fast immer starker Ostwind, welcher am Hang nur vorbeistreift!

    ( 4 ) Das ist unsere Standartroute wenn wir vom Pustertal kommen. Die Endanflughöhe wird hier schon am Helm oder die Riepenspitze erreicht. 4000m MSL reichen für ein Standardklasseflugzeug.

    ( 5 ) Unsere Route bei Nord
    Wenn der Wind stark genug ist, ist dies eine sehr verlässliche Route.




Abendthermik?

    Umkehrthermik gibt es im Gailtal häufig Zwischen Kötschach und Fürnitz - allerdings muss die Zeit vom Thermik Ende bis zum Beginn der Umkehrthermik überbrückt werden.



IGC-Dateien über gelungene Flüge / gute Beispiele ...

    Freies 785km FAI-Dreieck mit Discus-Cs am 24.06.2001 (IGC)

    Abflugpunkt Wurzenpass
    1.Wendepunkt Ojstrica Hütte (SLO)
    2.Wendepunkt zwischen Malojapass und Pontresina
    3.Wendepunkt Wilder Kaiser
    Endpunkt Wurzenpass




IGC-Dateien über gelungene Flüge / gute Beispiele ...

    NORDFÖNFLUG
    Freies 870 km JoJo mit Discus-CS zu Ostern am 14.04.2001 (IGC)

    Abflugpunkt Lokn
    1.Wendepunkt SanVittore(Belinzona CH)
    2.Wendepunkt Mittagskogel
    3.Wendepunkt Wolayer See
    Endpunkt Lokn




gefährliche Bereiche (z.B. extreme Abwindgebiete im Anflug)

    ACHTUNG!!!! Bei starken Nordföhn liegt der Flugplatz genau in der Leewalze vom Dobratsch. Es kann vorkommen, dass der Bodenwind am Flugplatz mit über 30Knoten genau 90° zur Landerichtung bläst. Ist dies der Fall, so fliegen wir von Süden an, wobei der Endanflug in 45° zur Pistenrichtung verläuft und das Flugzeug erst kurz vor den Aufsetzten (Ausschwebphase) in Pistenrichtung gebracht wird. Achtung, die Landung ist erst dann beendet, wenn das Flugzeug steht!!! Beim Ausrollen auf den starken Seitenwind achten (Windfahneneffekt, Ringelpitz) !! Die Landerichtung bei solchen Situationen ist immer 27 (Anflug aus Südost).

    Weiteres ist auf die Materialseilbahn zu achten!!! Sie führt auf der Nordseite des Dobratsches von Bleiberg aus zum Sender.




Aussenlandemöglichkeiten? gibt es Gebiete die nicht oder mit viel Respekt anzufliegen sind.

    Unlandbar sind die rot markierten Felder
    - die Schütt östlich vom Flugplatz bis Federaun
    - das Bleiberger Tal nördlich vom Dobratsch
    - zwischen Windischer Höhe - Kreuzen - Weißensee (Weißenseesüdufer zur Not landbar)
    - Kanaltal einzige Möglichkeit in Ugovizza

    Grün markierte Felder - Achtung - Vorsicht das Gelände täuscht aus der Luft!!!!
    - das Kanaltal/Savetal zwischen Ugovizza und Mojstrana ist sehr kritisch zum Außenlanden, und soll gemieden werden zur Not gibt es nördlich Kranjskagora eine Wiese (hangaufwärts
    - östlich der Wurzenpasstr.) bei allen anderen Wiesen in dieser Gegend muss man mit Beschädigungen am Flugzeug rechnen!!
    - Ende Gitschtal gibt es bei Weißbriach die beste Landemöglichkeit.

    Blaue Striche- Landemöglichkeiten in Kritischem Gelände.

    Im Gail und Drautal gibt es genug Landemöglichkeiten Möglichkeiten.

    Achtung das gesamte Lesachtal zwischen Kötschach und Sillian ist unlandbar. Einzige Ausnahme Obertilliach hier gibt es mehrere Landewiesen allerdings auf 1450m. MSL.!




Kontakt


990km Thermik

    990km OLC Thermikflug 09.06.2004 Discus CS (IGC)

    1 WP Koschuta
    2 WP Maiern Südtirol
    3 WP nördlich Dobratsch
    4 WP östlich Reschensee
    5 WP Fedraun

Routenplanung