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Pwd:

WR. NEUSTADT WEST (AT)

Info


Flugplatz allgemein!

    Wr. Neustadt ist der größte Grasplatz in Europa und mit über hundert Segelflugzeugen in ca. 30 Vereinen einer mit recht hohen Segelflugbetrieb. Die 1000 Kilometer wurden schon des öffteren durchbrochen, mit dem Höhepunkt 1500km im Mai 98.

Wo sind die Standard-Ausklinkpunkte?

    (blau)

    1. Schottergruben SW des Platzes
    2./3. Fischauer Vorberge
    4. Hohe Wand




Welche Abflugpunkte werden bevorzugt?

    (rot)

    1. Autobahnraststation westlich des Platzes
    2. Bad Fischau
    3. Finkenhaus (Fischauer Vorberge)




Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Hangflugmöglichkeiten?

    SO-SW Wind: Fischauer Vorberge (blau 1); Hohe Wand (blau 2); danach muß zum Gahns (blau 3) gewechselt werden, der aber bei SO nicht funktioniert! Ab dann geht es auf die Südrennstrecke (blau 4)




Wo / Wann gibt es im Flugplatzbereich Wellenflugmöglichkeiten / Rotoren ?

    Gibt es bei SO-SW und NW Strömung.

    SO-SW: an der Westseite der HohenWand (rot 1) und im Puchberger Becken (rot 2 - 4)

    Direkt über Bad Fischau konnten bei Frühstarts bis kurz nach Sonnenaufgang ein Welleneinstieg erflogen werden, welcher jedoch durch die aufgehende Sonne zusammenbricht. Bei einer Drehung auf mehr SW-Wind im Platzbereich ist auch ein Einstieg bei der Ruine Emmersberg und anschliesenden Vorflug zur Hohen Wand möglich. Bei starkem SO-Wind sind auch immer wieder direkt über der Neuen Welt Wellen entstanden, die jedoch nicht sehr hoch gehen undmeist erst im Tagesverlauf entstehen. Gleichgültig bei welcher Südlage ist der Weiterflug von der Hohen Wand in Richtung Schneeberg, wo im Bereich westlich von Puchberg der Einstieg in die Hohe Schneebergwelle möglich ist. Jedoch ist der Vorflug immer mit extremen Turbulenzen und Abwinden verbunden. Entweder ist eine ausreichende Sicherheitshöhe beim Abflug von der Hohe Wand von über 2000m NN erforderlich oder genau erflogene Kenntnisse und Wissen wo ich einsteigen, hinfliegen und falls erfordelich Außenlanden kann.

    NW: selten und schwach Wellen über dem Flugplatz und zwischen Schneeberg und HoherWand, diese sind aber ohne Thermische unterstützung sehr schwer erreichbar.

    Bei NW ist auch schon ein Welleneinstieg auf den Vorbergen zwischen Sieding und Würflach erflogen worden. Jedoch ist das Erreichen dieses Einstieg auf Grund der Entfernung zum Flugplatz noch nicht wirklich genau erkundet. Auch müßte ein Einstieg, vor allem in der Früh, zwischen der Hohen Wand und der Ruine Emmersberg möglich sein. Dies muß von uns aber erst selbst richtig erkundet werden, sodas dies nur auf Vermutungen unsererseits passiert.




Standardwendepunkte (für 50, 300, 500, 750, 1000 km und mehr)

    Häufigsten Wendepunkte FAI Dreiecke:
    Süden: Diex, Seebergsattel
    Westen: Werfen, Schmittenhöhe, Hintersteinersee
    Verstärkt werden jetzt Wendepunkte bei den Karawanken, zwischen Seebergsattel und Karawankentunnel angeflogen. Für Dreiecke bis 1000 Km werden auch WP in Slowenien, wie Gospinca am Kravcek und Podbro Eisenbahntunnel herangezogen. Im Westen ist es dann auch möglich Wendepunkte zwischen dem Deffregental bis zum Brenner, oder zwischen Innsbruck und Kaiser vorm Arlberg zu nehmen.

    Zielruckkehr:
    Süden: Sillian (600km) bis zum Brenner, Mals oder bis St. Moritz 
    Westen: Neuberg/Mürz (50km), Liezen (300km), Schmittenhöhe (500km), Gerlos (600km), Hintersteinersee(600km), Patscherkofel (700km), ......



Abflugrouten (bei Frühstarts)?

    Wenn möglich sollte man vor dem eigentlichen Sonnenaufgang starten und entweder in die Welle über Bad Fischau oder im Hangwind bei der Hohen Wand einsteigen. Danach erfolgt der Weiterflug zur großen Welle bei Puchberg am Schneeberg, die bei den Südlagen immer steht.



Welche Flugrouten werden bei Süd- oder Nordlagen, mit und ohne Wind, bevorzugt?

    Will man zuerst in den Süden so gibt es die Möglichkeit über die Hohe Wand zum Hengst vom Schneeberg und weiter zur Rax zu fliegen. Oder man fliegt die Vorberge bis zum Gahns und danach über den Semmering. Wichtig ist dabei noch ob eine Rückseite mit starken NW-West Winden herrscht. Denn dann wäre es vorzuziehen im Flachen über Neunkirchen bis zu den ersten Südhängen von Gloggnitz zu gelangen und danach über den Semmering zu fliegen. Dabei ist jedoch zu beachten, daß der Anflug zum Semmering

    immer mit starken Abwinden verbunden ist und somit mit möglichst Maximaler Ausnützung von Höhe der Thermik und entsprechender Vorsicht, der Semmering anzufliegen ist.

    Will man Richtung Westen fliegen, so gibt es noch die Möglichkeit von der Hohen Wand zur Dürren Wand und nördlich vom Schneeberg Richtung Gippel und Göller weiter zufliegen. Dies erfordert jedoch gute Kenntnisse der vorhandenen Außenlandemöglichkeiten, da die Felder sehr begrenzt und die Operationshöhe in den Vormittagsstunden sehr niedrig sind.

    Vielleicht sollt man auch erwähnen, daß im Hochsommer bei extremen Hochdrucklagen es sehr schwer ist aus dem Becken von Wr. Neustadt herauszukommen und den Thermikanschluß westlich der Hohe Wand oder sogar Schneeberg zu erreichen. Sehr Prägnant an solchen Tagen ist der starke Ostwind am Platz. Einen starten am diesem Tag ist sinnlos, solange dieser Wind nicht etwas nach SO dreht. Jedoch wäre es auf jeden Fall möglich, einen Schlepp zu einen der verlagerten Abflugpunkt wie z.b. Raglitz, Semmering od. Raxbahn zu machen, oder einen Flieger mit Motor zu besitzen.



Welche Flugrouten führen während des Tages in Platznähe vorbei?

    Bis jetzt sind uns keine Routen bekannt, welche am Platz vorbei führen. Jedoch wäre es sicher möglich eine Route von Westen bis zum Platz herranzulegen. Dies wird jedoch aus mir unverständlichen Gründen nicht probiert. Als östlichsten Wendepunkt kann ich mir ohne weiteres eine Linie vom Gahns bis nach Puchberg vorstellen und damit wäre es auch für andere Piloten möglich unsere geflogenen Dreiecke auf der selben Streckenführung zu fliegen.



Welche Tal- oder Bergquerungen sind in der Nähe durchzuführen und möglich?

    Im Unmittelbaren Platzbereich gibt es keine Querungen. Erst in einer Entfernung von ca. 40 km ist der Semmering und Schneeberg zu überqueren und somit beim An- und Abflug ein zu überwindendes Hindernis.



Gibt es im Tagesverlauf Abschwächungen im Thermikverlauf?

    Am Nachmittag kann es im Wr. Neustädter-Becken für ca. 1 - 2 Stunden zu einer Abschwächung der Thermik kommen, welcher oft von einem "großem blauen Loch" am Himmel begleitet wird.



Anflugrouten am Abend?

    Bis jetzt Enden unsere Flüge immer aus dem Westen kommend. Dabei kommt es auf die Zeit und dem letzten Wendepunkt an. Wenn mich mein letzter Wendepunkt oder Flugweg von Kapfenberg über den Semmering führt, so muß man nur versuchen mit der letzten Wolken- od. Abendthermik die Querung über den Semmering zu schaffen. Meistens reicht diese Höhe dann auch aus sich an die Vorberge mittels Hangwind oder über die Städte und Neunkirchner Allee nach Hause zu kommen.

    Führt mich mein Weg vom Hochschwab über die Rax, so gibt es die Möglichkeit zur Ausnützung der Hangwindes, sowohl Nord als auch Süd, oder der letzten Thermik bis zum Schneeberg. Zu beachten wäre dabei, das die nördliche Route wieder große Erfahrungen über die Aussenlandemöglichkeiten erfordert. Ab dem Schneeberg reicht die Höhe so gut wie immer aus, um im Gleitflug zum Platz zu kommen.

    Eine Ausnützung der Abendthermik ist jedoch nur im Balken/Liesingtal über Mürzzuschlag möglich. Über Mürzzugschlag gibt es auch immer wieder die letzten stärkeren Aufwindfelder. Durch einen Steinbruch und die Hanglagen ist es durch die lange Sonneneinstrahlung immer wieder möglich, daß dort sehr lange Thermik gespeichert wird.



Abendthermik?

    Direkt über der Stadt (südlich des Platzes) mit ganz schwachem Steigen, oft bis zum Sonnenuntergang.

    Bei dem Überflug des Semmering sind Richtung zum Platz die ganzen Städte von Gloggnitz bis Neunkirchen, sowie die Neunkirchner Allee ausnützbar. Jedoch sind selbst bei leichtem S bis SO Wind die Hänge zu bevorzugen.



gefährliche Bereiche (z.B. extreme Abwindgebiete im Anflug)

    Bei NO (blau) bis SO (rosa) Wetterlagen dreht der Wind oft im Ostbereich der Fischauer Voberge (rot 2) auf Ost aus. Diese Drehung beginnt ab der Linie Schneeberg - Semmering. Damit hat man im Endanflug direkten Gegenwind und im Bereich NeueWelt (rot 1) am Ostende starke Abwinde! Auch die Südseite der Fischauer Vorberge (rot 2) ist dann nurmehr in Längsrichtung angeströmt!


Aussenlandemöglichkeiten? gibt es Gebiete die nicht oder mit viel Respekt anzufliegen sind.

    Das Piestingtal ist der Bereich nördlich der Hohen (grün 4) unlandbar und Richtung Wr. Neustadt (grün 5) nur schlecht landbar (zwei Schwerverletzte und ein Toter!!!).
    Im Bereich Grünbach (grün 3) gibt es zwar Wiesen, auf denen es bis jetzt immer zu hohem Materialverlust gekommen ist!
    Im Bereich Puchberg (grün 1) und Neue Welt (grün 2) gibt es je eine große Wiese, die noch genauer dokumentiert wird!

    Es gibt die Möglichkeit am westlichen Rand von Puchberg zu Landen. Dort befindet sich eine in U-Form aufgestellte Halle, wo man eine dreieckige Landewiese vorfindet. Immer Sommer ist jedoch immer mit einem hohen Wiesenbewuchs zu rechnen, da diese selten bearbeitet wird.

    In der neuen Welt sind ein paar kleinere Wiesen, z.b. die Landewiese der Drachenflieger von der Hohen Wand vorzufinden. Im Flachland zwischen Neunkirchen und Wr. Neustadt gibt es mehrere große Wiesen und zwei Modellflugplätze, auf denen schon Außenlandungen durchgeführt wurden.

    Auf die Gefahr des Höllentals bis Rohr im Geb. sollte man Hinweisen. Ebenso zwischen Puchberg und Neuer Welt.




Wo stehen die Hausbärte?

    (blau)

    1. Schottergruben und große Fabriksgelände im Platzbereich
    2. Brunner Düse
    3. Ruine Emmerberg
    4./5./6. Hohe Wand: östliches Wandeck, Serpentine beim Drachenfliegerstart, Sender am Westende
    7. Himberg
    8. Gösing/Flatzer Wand



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