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Thermik Lechtal

2. Wendepunkt fürs 1000er FAI-Dreieck von LOXN aus
  • 10.6.2001, Anm.: Hans Fitterer (www.lsc-schliersee.de),
    Wir wählen den westlichen Wendepunkt in der Regel im Tannheimer Tal (zwischen Reutte und Sonthofen, dunkelblauer Strich), häufig nehmen wir das Oberjoch (5). Das Tannheimer Tal liegt relativ hoch und ist sehr geschützt (Tannheimer Berge im Norden). Recht gute Thermik sowohl auf der nördlichen wie auf der südlichen Talseite.

    Wir meiden es, die Wende noch weiter nach Westen zu legen, da die thermischen Bedingungen westlich von Sonthofen i.d.R. schlechter werden. Der nördliche Bregenzer Wald unterliegt halt stark dem stabilisierenden Einfluß des Bodensees. Trotzdem meine ich, dass eine Wende nordwestlich von Kaisers an einem 1000er Tag kein Problem sein sollte, abgesehen davon, dass man sich für eine halbe Stunde mit geringeren Steigwerten zufrieden geben muß.

    Je nach Dreicksgröße würde ich die Wende in den Bereich Hochifen (1) - Piesenkopf (2) - Riedberghorn (3) - Hochgrat (4) legen. Erst nördlich des Hochgrat beginnt Flachland, dort wäre eine Wende in den meisten Fällen problematisch. Von den Lechtaler Alpen kommend ist es ganz normal, dass die Basis bis zum Hochgrat um 500 m oder mehr absinkt. Aber die Berge nördlich des Hochifen sind nur noch 1600 bis 1800 m hoch, so dass eine Basis > 2200 m völlig ausreichend ist. Sollte der Bereich blau sein, während weiter im Osten und Süden schöne Entwicklungen gegeben sind, so ist Vorsicht geboten, dann hat die Bodenseeluft schon zu viel kaputt gemacht (aber wie gesagt, an einem guten Tag sollte die Sache zu 80% machbar sein).

    Nach der Wende würde ich je nach Wende und Optik etwa folgende Wege nach Osten vorschlagen:

    blaue Route) Nebelhorn - Hochvogel - Mieminger - Nordkette oder

    türkise Route) Tannheimer Tal (eher südlich) - über Taneller oder Daniel Richtung Ehrwald - Wetterstein (Südseite) - mittlere Karwendelrippe oder Nordkette;

    dunkelblaue Route) für den Fall, dass Mieminger, Wetterstein, Nordkette überentwickelt sind, würde sich ggf. die nördliche Route über Tannheimer Tal - Plansee - Garmisch (über Kramer und Wank) - Krün - Soiernspitze - Rißtal - Rofan anbieten;


    (www.lsc-schliersee.de)


    (www.lsc-schliersee.de)


    (www.lsc-schliersee.de)

  • 25.6.2001, Anm.: Wolfgang Janowitsch
    Ich würde in Zukunft bis maximal in's Lechtal gehen, das angeblich thermisch sehr gut sein soll. Am 12.5.2001 war es offensichtlich windgestört und hatte trotz ausgezeichneter Optik nur unzuverlässige Aufwinde zu bieten (zeitlich sehr unterschiedlich). Hermann und ich haben an unserer Wende Kanzelwand sicher 20 Minuten verbastelt, im Vergleich zu Christian und Wolfgang mit Wende Kaisers. Ich habe noch nie eine Wetterlage erlebt die solche "Steher" bei solchen Streckenlängen verzeiht. Ein Supertag...