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Wetterlagen

(Vortrag: H. Trimmel, Text: P. Preisegger, Grafik: Chr. Hynek)

Der Alpenbogen ist eine Barriere für das Hoch, je mehr wir ins Hoch kommen, desto weniger ist diese Barriere wirksam - Hoch über den Westalpen: Thermiklage

Kaltluftzufuhr:
Wetter2.gif (3680 Byte)

Frische Kaltluft ist nur wirklich gut wenn trocken. Trockene, kontinentale Kaltluft ist Optimum

Warmluftzufuhr:
Wetter3.gif (2752 Byte)

Hinter einer Kaltfront steigt der Druck: je rascher der Tages–Druckanstieg desto früher stabil
Auf der "Vorderseite" des Hochs (N-Windkomponente) noch gut fliegbar bis nach Deutschland (Ebene)

Starker Nordwind hinter der Front:

Es können besonders im Süden (hohe Basis!) gute Bedingungen vorgefunden werden
Dolomiten/Marmolata etc., sogar bis ins Flachland möglich
Eventuell Wellen!

Später nach der Front:

Dreiecksflüge!

 

Vor der nächsten Front / Südwindkomponente beginnt:

Ziel/Rück – Flüge entlang des Hauptkammes

  

Konvergenzen:


Besonders häufiges Vorkommen dieser Effekte am Wilden Kaiser und an der Saualpe

Tips:

  • Südlage über 210° ist kritisch! Turbulent!
  • Je früher nach der Front desto besser die Bedingungen im Westen und beim Zurückkommen
  • Wenn es plötzlich blau wird ist es meist nur trockener (sollten keine Anzeichen für Inversion/Stabilität o.ä. vorhanden sein)
  • Sunrise / Sunset - Tabelle im Flug mitführen, hilft bei Heimflugplanung/-taktik
  • Wenn ich die erste Welle des Tages erfliege und im Steigen bin, merke ich mir den Winkel zum Berg --> Kann als grobe Regel zur Auffindung der weiteren Wellen dienen --> Flugtaktik des Tages