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Antwort Petitionsauschuß zur Fristsetzung
geschrieben von: fkeding ()
Datum: 18.02.08 12:55

Hallo zusammen!

In einer weiteren Folge von [www.streckenflug.at] gibt es mal wieder eine Antwort vom Petitionsauschuß: [jarcontra.csa-gmbh.com]

Es ist diesmal ziemlich kurz gehalten und läßt sich folgerndermaßen zusammenfassen: bitte warten...

Ich kann es nur noch nicht so richtig einsortieren, ob es eine vernünftige Antwort darstellt oder lediglich versucht wird, jemanden einfach auf unbestimmte Zeit zu vertrösten, weil derjenige sich doch nicht so einfach mit fadenscheinigen Begründungen abspeisen läßt.
Ich denke, daß es einfach wichtig ist, diese Leute darauf aufmerksam zu machen, daß wir auf angenommene Petitionen auch eine entsprechende Antwort und nicht nur Ausreden haben wollen. Wofür ist sonst noch ein PA da, wenn nicht als Anlaufstelle für Bürger, die dort ihre Probleme und Anliegen vortragen sollen(!!!), damit ggf. Mißstände abgestellt werden können?

Das Fehler passieren ist nicht das Problem. Wir sind alle nur Menschen und Fehler passieren halt nun einmal. Aber man muß auch das Rückgrad haben, um diese Fehler eingestehen zu können. Aber genau daran mangelt es "unseren Politikern": Fehler einzugestehen. Wie soll man es sich sonst noch erklären, daß eine weitere Petition immer noch auf einen Termin wartet und die "Politiker-ZÜP" versucht wird, einfach abzubügeln? Sind diese Leute wirklich so naiv?

Harren wir der Dinge, die da kommen werden...

Franky

Re: Antwort Petitionsauschuß zur Fristsetzung
geschrieben von: Philip ()
Datum: 18.02.08 13:42

Hallo Franky,

Fehler einzugestehen, können Politiker wirklich nicht.

Z.B. gab es in einer der letzten Panorama-Sendungen (ich glaube es war Panorama) einen Bericht über das Thema Beschränkung von Flüssigkeiten für Passagiere an Bord von Verkehrsflugzeugen.
Der Bericht deckte auf, daß diese Maßnahme keinen Sicherheitsgewinn bringt und ein absolutes Ärgernis und Schikane für die Passagiere und auch für das Sicherheitspersonal an Flughäfen im Alltag darstellt. Im Interview mit dem zuständigen EU-Kommissar, der diese Vorschrift erfunden hat, nahm dieser zwar den Bericht zur Kenntnis, zeigte sich aber beratungsresistent.

Viele Grüße
Philip

Re: Antwort Petitionsauschuß zur Fristsetzung
geschrieben von: Lothar ()
Datum: 18.02.08 16:35

Lieber Franky!
Ich will Dir bei Deiner Einschätzung helfen:
Die Hollywood-Version beim Casting geht so: Rufen Sie nicht an, wir rufen Sie an.
Wenn man die inzwischen fast schon unendliche Geschichte und den Briefwechsel sowie die Person des Antragstellers (unbescholtener Staatsbürger) und den Adressaten bedenkt, so ist die Antwort eine Ohrfeige und bestätigt die hier oft dargelegte Einschätzung im Verhältnis gewählte Volksvertreter/Wahlbürger. Eine kürzere und bündigere Offenlegung des Obrigkeitsstaates kann man wohl lange suchen. Und die Ungeniertheit, das genau so ausdrücken, ist schon beeindruckend.

Gruß
Lothar

Re: Antwort Petitionsauschuß zur Fristsetzung
geschrieben von: Ingo Wiebelitz ()
Datum: 19.02.08 21:25

Hallo Franky,

die Antwort könnte auch so lauten:

Wir werden nach Beendigung des Verfahrens, welches wir nicht im Griff haben, eine Antwort geben, die wir selbst nicht verstehen und eine Lösung vorstellen die weder haben noch jemals gehabt haben sowie ihnen dafür eine Rechnung zusenden deren Höhe wir nicht kennen und auch nicht abschätzen können.

All dass wird vielleicht irgendwann nach dem nächsten Wahlkampf geschehen, in dem wir die Wähler wieder mit soviel Schwachsinn einlullen, dass der wiederum nicht weiß, warum er uns nicht wählen soll.


Mit freundlichen Grüßen,

Herr Mayer



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