Segelflug-EM 15m-, 18m- und Offene-Klasse
Issoudun - Frankreich
5.-19. August 2007Quelle/Texte: Kurt & Hermann

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18.08.2007
20:30 Ende der EM und Resümee

Nach guten Trainingsbedingungen und einem strahlend blauen Eröffnungstag folgten schlechtes Wetter und die ersten zwei Tage mussten neutralisiert werden. Auch im weiteren Verlauf des Wettbewerbs blieb das Wetter wechselhaft und eher untypisch für die Region. Dem professionellen und konsequenten Wettbewerbsleiter Regis Kuntz ist es zu verdanken, dass selbst die kleinste Wetterchance in einen wartbaren Wettbewerbstag umgesetzt wurde. 

Die Auswertung machte der Organisation anfänglich einige Probleme, die zum Teil aufgrund falscher Regelauslegung und falschem Auswerteprogramm auftraten. Zum Glück hatten wir unseren IGC Vertreter Peter Platzer im Team, der akribisch jeden Fehler erkannte. Noch unzuverlässiger als das Wetter war jedoch das Internet. Die Probleme konnten bis zum Schluss nicht behoben werden, was auch unsere Berichterstattung behinderte.

Das Klima im Team Austria war zum Unterschied des Wetters ausgezeichnet, was im Wesentlichen der positiven Einstellung der Piloten und des gesamten Bodenteams zurück zu führen ist.

Manchmal führten geringfügige Orientierungsprobleme bei nächtlichen Rückholaktionen zwar zu etwas wenig Schlaf vor allem bei den Piloten der 15m Klasse, dies konnte aber die Stimmung nicht trüben. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit endete am vorletzten Wertungstag sowohl bei den Rennklassepiloten als auch bei den 18metrigen paarweise im selben Acker. Nur die zwei motorisierten Peter und Petzi, verabschiedeten sich geräuschvoll Richtung Issoudun, um das vom Teamchef spendierte Abendessen nicht zu versäumen.

In der 15m Klasse konnte  Reinhard nach grandiosem Auftakt auf Grund starker Konkurrenz , seinen 3. Platz nicht halten, und beendete den Bewerb schließlich als 24. Edi arbeitete sich nach anfänglichen Schwierigkeiten stetig nach vorne, und platzierte sich endgültig an 17.Stelle.

Den Piloten der 18m Klasse ist es  gelungen, beachtliche Ergebnisse zu erzielen, hervorzuheben sind ein Tagessieg von Pezi und ein 3.Tagesplatz von Werner. Alle drei Piloten hielten sich immer unter den Top-Ten, bis auf den letzten Tag, wo Werner  draußen saß. Er rutschte damit auf den 18. Platz zurück. Peter beendete den Bewerb als 9ter. und Wolfgang als bester Österreicher als 6ter.

Die Offene Klasse war nicht gerade vom Glück verfolgt, Sepp beschädigte gleich am 2.Tag seine ASW22 und damit war für ihn die EM zu Ende. Peter, der nach diesem Vorfall auf sich alleine gestellt war, schaffte es manchmal leider mit Hilfe seines Motors, stets zum Platz zurück.

Mit 3 Top 10 Platzierungen können wir  durchaus von einem guten Ergebnis sprechen. Das Team Austria hat bewiesen, dass es bei dieser hochkarätigen Konkurrenz – immerhin flogen 13 ehemalige und regierende Weltmeister mit– gut bestehen kann.

Das Bodenteam


16:45 Spannung steigt
Die ersten melden sich bei der Ziellinie an. Edi hat noch 22km, Höhe 900NN, das reicht. Werner landet soeben 45km nördlich vom Platz. WO und Petzi kommen schon in den Endanflug. Haggi kreist noch in 33km und PR in 65km.

 

12:30 Geschwindigkeitsrennen
Der Startbetrieb ist voll in Gang, für alle 3 Klassen gibt es eine Speed-Task von über 300km. Die Wetteroptik ist sehr gut: 2-4/Cumulus mit einer Basis um 12-1400m, die Steigwerte liegen um die 2m/s. Der Wolkenaufzug von Westen ist am Satellitenbild schon gut erkennbar und nähert sich den westlichen Wendepunkten. Das wird noch einmal spannend für die Taktierer, die das Feld von hinten aufrollen wollen. In 10 Minuten geht die Startlinie für die zuerst gestartete 18m-Klasse auf...  

09:30 Letzter Wertungstag
Heute früh ist der Himmel über dem gesamten Wettbewerbsraum noch wolkenlos. Für Nachmittag erwarte ich einen Cirrenaufzug, Vorboten eines herannahenden Frontensystems. Davor nochmals gute thermische Bedingungen, durch die Abtrocknung vielleicht eher blau.

Die letzte Chance für unsere Piloten, heute noch die entscheidenden Punkte aufzuholen.